Die Pyrenäen – ein 430 km langes Gebirge, das die iberische Halbinsel vom Rest Europas trennt. Für mich stand schon lange fest: Ich will diese Strecke erleben, von den Stränden am Mittelmeer bis zum Atlantik, ganz ohne festen Plan.
Inhaltsverzeichnis

Mit meinen Freunden Schmos und Bal habe ich Mitte Oktober unsere Route grob festgelegt. Wir wollten jeden Tag aufs Neue entscheiden, wo wir rauskommen. Unser Abenteuer begann mit dem Zug von München über Paris nach Figueres in Katalonien, nur wenige Kilometer vom Mittelmeer entfernt. Von dort ging es direkt in die Berge – durch dichte Wälder, über knackige Anstiege und immer höher Richtung Gipfel.
Routenplanung
- Geplant waren 12 bis 14 Tage unterwegs zu sein.
- Distanz: ungefähr 700 km quer durch die Pyrenäen – vom Mittelmeer bis zum Atlantik.
- Höchster Punkt : 2.780 m
- Erwartete Höhenmeter: rund 20.000 hm.
- Flexible Tagesetappen ohne festen Schlafplatz – je nach Wetter, Gelände und Kondition.
- Orientierung über Karte, Offline-Navigation und die gemeinsame Planung am Abend.
- Unsere geplante Komoot-Route findest du hier
👉 Ob alles wie geplant lief, erfährst du in unserer 4-teiligen YouTube-Serie zur Reise.


Auf den Trails der Pyrenäen

Die ersten Tage führten uns durch bereits herbstfarbene Wälder. Die Luft war frisch, der Boden matschig, und die Räder kämpften sich durch unwegsames Gelände. Nach ein paar Tagen verließen wir die Baumgrenze, und die Aussicht wurde spektakulär: pure Wildnis, endlose Weiten und ein unaufhörlicher Wind, der uns durchs Gesicht blies.

Dabei war unser Bikepacking Setup entscheidend. Die Deuter Cabezon Taschen (Handlebar, Seatpack, Framebag 6l, Oberrohrtasche) sowie der Rucksack Deuter Transalpine Pro 28l hielten alles bereit, was wir tagsüber oder nachts brauchten.
Minimalismus am Berg
Übernachtet haben wir dort, wo wir abends ankamen. Mal in kleinen Selbstversorger-Rifugios, mal in einfachen Schutzhütten, manchmal im Zelt. Unsere Exped Mira 2 HL Zelte, die Exped Ultra 5R Mummy Isomatten und der Deuter Astro Pro 600 Schlafsack haben uns durch die kalten Herbstnächte gebracht.

Für die Mahlzeiten hatten wir den Optimus Kocher und gefriergetrocknetes Essen dabei. Wasser filterten wir mit meinem Katady Steripen Ultra, und abends halfen uns die Silva Explore 4RC Stirnlampen bei der Orientierung.

Kultur, Wetter und Herausforderungen
Die Pyrenäen im Herbst sind nichts für Warmduscher. Kalte Nächte, wechselhaftes Wetter und etliche Höhenmeter verlangen einiges ab. Gleichzeitig haben wir die katalanische und französische Kultur erleben dürfen – kleine Dörfer, herzliche Menschen und landestypisches Essen, das uns durch die Tour getragen hat.

Und ja, wir haben es bis zum Atlantik geschafft. Zwar etwas anders als geplant, aber dennoch immer wieder unbeschreiblich, solch ein Abenteuer am Meer zu Ende zu bringen.

Meine Packliste – Inspiration für eure eigene Tour
Fahrrad
- Cube Reaction C:62 Race Hardtail Mountainbike
Bikepacking Taschen
- Lenkertasche: Deuter Cabezon Handlebar
- Satteltasche: Deuter Cabezon Seatpack
- Rahmentasche: Deuter Cabezon Framebag 6L
- Oberrohr Tasche: Deuter Phone bag
- Rucksack: Deuter Transalpine Pro 28L




Campingausrüstung
- Zelt: Exped Mira 2 HL
- Isomatte: Exped Ultra 5R Mummy
- Schlafsack: Deuter Astro Pro 600
- Kocher: Optimus Crux Weekend HE Kochsystem
- Gefriergetrocknetes Campingessen: Tactical Foodpack
- Göffel, Messer
- Wasserfilter: Katadyn Steripen Ultra
- Stirnlampe: Silva Explore 4RC

Kleidung
Das Wetter in den Pyrenäen kann unberechenbar sein. Deshalb hatte ich Hardshell, Daune und Fleece dabei.
- Hardshell, Daune, Fleece
- 3x T-Shirt
- Radlhose, Bikehose, Beinlinge
- Regenhose
- Überschuhe
- Goretex Schuhe
- 3x Unterhose
- 3x Socken
- Handschuhe
- Buff
- Helm
- Brille

Radl Flickzeug und Ersatzteile
Auf so einer Tour muss man vorbereitet sein – alles griffbereit, falls die Technik mal streikt.
- Flicken und Patches
- Luftpumpe
- Ersatzschlauch
- Multitool, kleine Zange
- Ersatz Bremsbacken, Schaltauge, Schaltzug, Speiche, Kettenglied
- Kettenöl, Lumpen und Bürste
Elektronik
- Solarpanel
- Powerbank
- Sportuhr: Suunto 9 Peak
Kamera Equipment
Für die Dokumentation durfte die Ausrüstung nicht fehlen:
- Hauptkamera: Sony Alpha 7C
- GoPro Hero 10
- Drohne: DJI Mini 3 Pro + 3 Ersatzakkus
Sonstiges
- Erste Hilfe Set
- Notfallmedikamente: Schmerzmittel, Antidurchfall, Elektrolyte
- Kleines Handtuch
- Trinkbeutel 3l
- Radflaschen: Fidlock
Die erste YouTube-Folge
Wer unsere Abenteuer hautnah miterleben möchte: Die erste Folge unserer 4-teiligen YouTube-Serie über die Pyrenäen ist online! Dort seht ihr, wie wir die ersten Trails meistern, unsere minimalistischen Unterkünfte nutzen und welche Herausforderungen der Herbst in den Bergen für uns bereithielt. Schaut rein und begleitet uns auf diesem unvergesslichen Trip:
Viel Spaß auf eurer eigenen Tour und sportliche Grüße,
Peter




