Das Wichtigste in Kürze
Der Tailfin Journey Rack ist kein klassischer Gepäckträger, sondern ein hochwertiges, modulares Trägersystem für moderne Fahrräder. Nach mehreren Monaten intensiver Nutzung überzeugt er vor allem durch seine extrem hochwertige Verarbeitung, den bombenfesten Sitz und die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten.
Inhaltsverzeichnis
Meine Highlights:
- Sehr hochwertige Verarbeitung aus eloxiertem Aluminium
- Extrem stabiler und klapperfreier Sitz
- Schnelle Montage und Demontage ohne klassische Gepäckträgerösen
- Perfekt abgestimmt auf die Tailfin Packtaschen
- Vielseitig einsetzbar: Alltag, Gravel, Bikepacking und Radreise
Meine Kritikpunkte:
- Die Entscheidung zwischen Pannier- und Non-Pannier-Version ist nicht ganz einfach
- Der Erstaufbau benötigt etwas Zeit und viele Einzelteile müssen korrekt eingestellt werden
- Einige Zubehörkombinationen können durch die seitlichen Pannier Mounts eingeschränkt sein
- Aktuell fehlt noch ein deutscher Händler mit lokalem Support
Ich bin ein großer Fan von durchdachten Lösungen. Gerade beim Thema Gepäckträger habe ich in den letzten Jahren viele unterschiedliche Systeme gefahren – vom klassischen Tourengepäckträger bis hin zu minimalistischen Bikepacking-Lösungen.
In den vergangenen Monaten hatte ich die Möglichkeit, den Tailfin Journey Pannier Rack inklusive Packtaschen intensiv im Alltag und auf Touren zu testen. Getestet habe ich das System seit Anfang April und inzwischen im unteren vierstelligen Kilometerbereich bewegt.

Dabei musste sich der Journey Rack nicht nur auf Touren beweisen, sondern vor allem im Alltag:
- Einkäufe mit voll beladenen Taschen
- Sportliche Tagestouren mit zusätzlichem Gewicht wie Schloss und Schwimmsachen
- Schotterpassagen mit Drybag auf der Oberseite als Alternative zur klassischen Arschrakete
Mehrtagestouren konnte ich aufgrund der Fahrradhauptsaison und meiner Arbeit im Shop leider noch nicht durchführen. Genau dort würde der Journey Rack mit seinem modularen Konzept aber vermutlich erst richtig seine Stärken ausspielen.

Da ich den Gepäckträger nicht nur auf Bikepacking-Touren, sondern vor allem auch im Alltag nutzen wollte, habe ich mich bewusst für die großen 22-Liter-Packtaschen entschieden. Für viele ist das vermutlich eine ungewöhnliche Kombination mit dem sportlichen Tailfin-System – für meinen Einsatzzweck war sie jedoch genau richtig.
Meine Testkonfiguration
- Tailfin Journey Pannier Rack mit Pannier Mounts
- Tailfin Pannier Bags 22 Liter (links und rechts)
- Universal Thru Axle Kit
- Journey Rack Mudguard
- Cateye Nano Light Mount
Der Gesamtpreis dieser Konfiguration liegt bei rund 470 €.
Das klingt zunächst nach viel Geld. Betrachtet man jedoch die Verarbeitungsqualität, die Entwicklung hinter dem System und den Vergleich mit hochwertigen Lösungen anderer Hersteller, empfinde ich den Preis als absolut fair.

Das Konzept hinter dem Journey Rack
Das Prinzip des Journey Rack unterscheidet sich deutlich von klassischen Gepäckträgern.
Statt auf fest verschraubte Gepäckträgerösen am Rahmen zu setzen, wird die Last hauptsächlich über die Hinterradachse aufgenommen. In Kombination mit der Schnellspannaufnahme an der Sattelstütze entsteht ein äußerst stabiles Trägersystem, das sich innerhalb weniger Sekunden montieren oder wieder abnehmen lässt.
Genau das macht für mich den größten Unterschied im Alltag aus.
Unter der Woche fahre ich mein Gravelbike häufig ohne Gepäck. Für den Arbeitsweg, den Einkauf oder eine Tour ist der Gepäckträger innerhalb weniger Sekunden montiert. Anschließend verschwindet er genauso schnell wieder vom Rad.
Je länger ich den Journey Rack gefahren bin, desto mehr habe ich ihn nicht als klassischen Gepäckträger wahrgenommen, sondern als modulares Trägersystem.
Man kauft hier nicht einfach einen Gepäckträger, sondern eine Plattform, die sich je nach Einsatzzweck verändern lässt – mit Packtaschen, Rack Bag, Drybag oder sogar Cargo Cages.
Zwei Varianten – mit oder ohne Pannier Mounts
Beim Journey Rack gibt es zwei Grundversionen.
Die von mir getestete Variante besitzt Pannier Mounts, also seitliche Halterungen für die Tailfin Packtaschen. Dadurch können die Taschen tiefer montiert werden, was den Schwerpunkt verbessert und gleichzeitig mehr Platz auf der oberen Ladefläche schafft.
Die Entscheidung zwischen den beiden Varianten ist allerdings nicht ganz einfach.
Für maximale Vielseitigkeit würde ich persönlich aber immer wieder zur Pannier-Version greifen.
Der Grund: Nur diese Variante ermöglicht die Nutzung der seitlichen Tailfin Packtaschen – und genau diese gehören meiner Meinung nach zu den größten Stärken des Systems. Die Taschen sind extrem hochwertig verarbeitet, sitzen absolut sicher und machen aus dem Journey Rack ein vollwertiges Reise- und Alltagssystem.
Wenn man ein möglichst leichtes Setup mit einer Tailfin Speedpack 10 Liter oder einer anderen Rack Bag plant, sollte sich die Version ohne Pannier Mounts genauer ansehen. Diese spart rund 160 Gramm Gewicht und bringt den Gepäckträger auf lediglich 580 Gramm. Statt der gummierten Trägerbeine besitzt diese Ausführung zusätzliche Gewindeösen an beiden Seiten, an denen sich weiteres Zubehör oder optionale Halterungen befestigen lassen.
Wer bereits Ortlieb-, VAUDE– oder andere klassische Packtaschen besitzt, braucht die speziellen Tailfin Pannier Mounts nicht und sollte sich ebenfalls die Non-Pannier-Version anschauen. Sie ist zudem auch rund 45 € günstiger, leichter und durch die zusätzlichen Gewindeösen flexibler für andere Setups.
Das Universal Thru Axle Kit – Einmal kaufen und Ruhe haben
Besonders gut gefällt mir das Universal Thru Axle Kit.
Anstatt sich durch verschiedene Achslängen und Gewinde kämpfen zu müssen, liefert Tailfin praktisch ein Rundum-sorglos-Paket für nahezu alle Steckachsen.

Je nach Fahrrad können allerdings zusätzliche Adapter notwendig sein, beispielsweise für SRAM Full Mount oder UDH.
Wichtig ist beim Tailfin-System vor allem, dass die Achse auf der Schaltwerksseite mit dem M12-Gewinde vollständig durchgeschraubt werden kann.
Manche Rahmen besitzen dort Gegenmuttern oder spezielle Konstruktionen, die das verhindern können. An meinem Merida Silex passte jedoch alles problemlos.

Montage – Hochwertig und erfreulich unkompliziert
Für den ersten Aufbau sollte man etwa 20 bis 30 Minuten einplanen.
Das klingt zunächst nach etwas Arbeit, tatsächlich macht die Montage aber überraschend viel Spaß.
Alle Bauteile wirken extrem hochwertig gefertigt, die Anleitung ist verständlich aufgebaut und sämtliche Teile greifen präzise ineinander.
Es gibt keine billigen Kunststoffteile oder wackelige Konstruktionen.
Genau so stellt man sich Premium-Komponenten vor.

Ingenieurskunst bis ins Detail
Die eigentlichen Highlights verstecken sich in den kleinen Details.
Besonders beeindruckt haben mich die neuen Quick-Release Dropouts, welche den Gepäckträger sicher an der Achse fixieren.

Ebenso gelungen ist die Schnellspannaufnahme an der Sattelstütze.

Beide Verbindungspunkte funktionieren leichtgängig, sind innerhalb weniger Sekunden gelöst und vermitteln gleichzeitig ein enormes Sicherheitsgefühl.
Selbst auf ruppigen Waldwegen oder schnellen Schotterabfahrten hatte ich nie das Gefühl, dass sich irgendetwas lockert.
Auch nach mehreren Monaten gibt es:
- kein Klappern
- keine Geräusche
- keine sichtbaren Verschleißerscheinungen
Auch den Gepäckträger selbst habe ich inzwischen mehrfach abgenommen. Nach ein paar Wiederholungen geht die Montage und Demontage tatsächlich sehr schnell von der Hand. Im Pannenfall ist das Hinterrad auch schnell aus- und wieder eingebaut.

Modular bis ins kleinste Detail
Ein weiterer Pluspunkt ist die enorme Modularität.
Im Lieferumfang befindet sich bereits ein Action-Cam-Mount, der sich am Gepäckträger befestigen lässt.

Darauf können anschließend unterschiedliche Lampenhalter montiert werden:
- Universalhalter
- Cateye Adapter
- Exposure Lights Adapter
Diese Adapter müssen zwar separat gekauft werden, bieten dafür aber nahezu jede erdenkliche Befestigungsmöglichkeit.



Das System ist außerdem vollständig wartbar aufgebaut. Sollte nach vielen Jahren einmal ein Bauteil beschädigt werden, muss nicht der komplette Gepäckträger ersetzt werden. Viele Komponenten lassen sich einzeln austauschen.
Auch die Oberfläche wurde verbessert. Statt einer Lackierung setzt Tailfin beim Journey Rack auf eine eloxierte Oberfläche, die widerstandsfähiger gegen Abrieb durch Taschen oder Gurte sein soll.
Gerade bei einem Gepäckträger, der viele Jahre im Einsatz sein soll, ist das eine sinnvolle Verbesserung.
Für Reisen ist außerdem interessant, dass sich der Journey Rack nahezu flach zusammenklappen lässt. Im Bike-Case oder Koffer benötigt er dadurch deutlich weniger Platz als klassische Gepäckträger.

Das Schutzblech ist mehr als nur Zubehör
Ehrlich gesagt hätte ich das optionale Schutzblech fast weggelassen.
Nach den ersten Fahrten wollte ich es allerdings nicht mehr missen.
Es integriert sich optisch perfekt in den Gepäckträger, lässt sich im Winkel verstellen und verleiht dem gesamten System sogar einen noch sportlicheren Look.
Natürlich schützt es zusätzlich zuverlässig vor Spritzwasser.

Nicht der leichteste Tailfin – aber vermutlich der vielseitigste
Der Journey Rack ist nicht der leichteste Gepäckträger, den Tailfin im Programm hat.
Dafür erhält man aber ein extrem robustes und vielseitiges System.
Gerade wer seinen Gepäckträger sowohl für den täglichen Arbeitsweg als auch für längere Reisen nutzen möchte, bekommt hier vermutlich die ausgewogenste Lösung der gesamten Tailfin-Serie.
Die neuen 22-Liter-Packtaschen im Praxistest
Auch die neuen Packtaschen hinterlassen einen hervorragenden Eindruck.
Material, Verarbeitung und Haptik bewegen sich auf absolutem Premium-Niveau.
Befestigung
Im direkten Vergleich zum bekannten Ortlieb Quick-Lock-System dauert das Anbringen etwas länger.
Der untere Haken muss mit etwas Kraft über das gummierte Trägerbein geschoben werden, damit die Tasche sauber sitzt und sich der Verschlusshebel schließen lässt.
Das benötigt anfangs etwas Übung.

Hat die Tasche jedoch einmal eingerastet, sitzt sie außergewöhnlich fest.
Während meiner Testfahrten gab es keinerlei Klappern oder Wackeln – selbst auf grobem Schotter nicht.
Hier merkt man sofort, dass Tailfin den Fokus eher auf maximale Stabilität als auf möglichst schnelles Ein- und Aushängen gelegt hat.

Fahrverhalten
Besonders überrascht hat mich, wie neutral sich das Fahrrad trotz der großen 22-Liter-Taschen fährt.
Die Taschen sitzen tief und der Schwerpunkt bleibt nah an der Hinterachse. Dadurch fährt sich das Rad auch mit voller Beladung sehr ruhig und kontrolliert.
Gerade auf Schotter, in schnellen Kurven oder bei höheren Geschwindigkeiten vermittelt das System viel Sicherheit.

Die wichtigsten Verbesserungen der neuen Generation
Tailfin hat die bisherigen 22-Liter-Packtaschen umfangreich überarbeitet:
- Neuer Hybrid-Innenrahmen aus Aluminium und HDPE für mehr Stabilität
- Neuer X-Clamp der zweiten Generation
- Verbesserte externe Kompression
- Weißes Innenfutter für bessere Übersicht
- Optionales Laptopfach bis 16 Zoll
- Neuer komfortabler Schultergurt
Gerade der neue Innenrahmen sorgt dafür, dass die Tasche auch bei voller Beladung ihre Form besser hält.

Alltagstest – genau dafür gemacht
Für mich liegt die größte Stärke des Journey Rack darin, dass er nicht nur ein Reisegepäckträger ist.
Er funktioniert im Alltag genauso gut wie auf Tour.
Ob Einkauf mit voller Beladung, Sportausrüstung oder zusätzliches Gepäck für eine Tagestour – die 22-Liter-Taschen bieten genau den Platz, den ich regelmäßig benötige.
Genau diese Kombination aus Alltag und Abenteuer macht das System für mich besonders interessant.
Mountainbike-Kompatibilität
Für Mountainbiker interessant ist die sogenannte Tri-Pivot-Konstruktion.
Diese ermöglicht es dem Gepäckträger, die Bewegungen des Hinterbaus bei vielen vollgefederten Mountainbikes mitzugehen.
Damit erweitert Tailfin den Einsatzbereich deutlich über Gravel- und Reiseräder hinaus.
Technische Daten
| Merkmal | Daten |
|---|---|
| Material | 6061-T6 Aluminium, eloxiert |
| Kompatibilität | Rennrad, Gravelbike, MTB und viele Fullys |
| Montage | Tailfin Fast-Release-Steckachsen oder passende Rahmenösen |
| Zuladung | Bis 22 kg ohne Pannier Mounts, bis 32 kg mit Pannier Mounts |
| Reifenfreiheit | Bis 29 × 2,6″, mit Schutzblech bis 29 × 2,25″ |
| Erweiterung | Dropouts bis 29 × 3,25″ angekündigt |
| Gewicht | 740 g mit Pannier Mounts, 580 g ohne Pannier Mounts |
Kleine Einschränkungen
Natürlich ist auch der Journey Rack nicht perfekt.
Der erste Aufbau benötigt etwas Geduld. Durch die vielen Einstellmöglichkeiten gibt es entsprechend viele Schrauben, Adapter und Einzelteile. Man muss auch häufig die Größe vom Innensechskant wechseln und sollte sich gerade beim ersten Aufbau Zeit nehmen.
Hat man das System einmal eingestellt, ist dieses Thema allerdings erledigt.
Bei der Befestigung der Taschen ist etwas Sorgfalt gefragt. Zunächst muss die richtige Tasche für die jeweilige Seite gewählt werden. Anschließend wird der untere Haken stramm auf das Trägerbein aufgeschoben, bevor die Tasche oben korrekt positioniert und verriegelt wird. Das benötigt im Alltag etwas mehr Zeit als bei manch anderem Taschensystem – belohnt dafür aber mit einem außergewöhnlich festen und klapperfreien Sitz.
Ein weiterer Punkt betrifft die seitlichen Anschraubpunkte. Durch die Bauform der Pannier Mounts können manche Zubehörkombinationen eingeschränkt sein. Bisher konnte ich keine wirkliche Einschränkung feststellen, wer aber viele verschiedene Cargo-Lösungen kombinieren möchte, sollte sein Setup vorher prüfen.
Der Tailfin-Kosmos macht süchtig
Der größte Nachteil des Systems ist für mich fast schon ein Luxusproblem.
Hat man einmal mit Tailfin angefangen, möchte man das System weiter ausbauen.
Ich würde mein Setup inzwischen gerne noch um weitere Tailfin-Produkte ergänzen. Leider gibt es aktuell noch keinen deutschen Händler.
- Versand aus Großbritannien mit Zoll- und Importthemen
- Längere Wege bei Reklamationen
- Kein deutschsprachiger Support
- Teilweise längere Lieferzeiten bei speziellen Konfigurationen
Gerade bei einem hochwertigen System dieser Preisklasse wäre ein direkter Ansprechpartner in Deutschland ein großer Mehrwert.
Vielleicht ändert sich das ja in Zukunft – wir würden uns als Bike-Packing Shop auf jeden Fall freuen, Tailfin auch deutschen Kunden noch einfacher zugänglich zu machen.
FAQ zum Tailfin Journey Rack
Passt der Tailfin Journey Rack an jedes Gravelbike?
Der Journey Rack passt an viele Gravelbikes, Rennräder und Mountainbikes. Voraussetzung ist bei der Steckachsen-Version, dass die Tailfin Achse montiert werden kann und ausreichend Platz für das M12-Gewinde vorhanden ist.
Welche Taschen kann ich am Tailfin Journey Rack nutzen?
Die beste Kombination ist die Nutzung mit den Tailfin Packtaschen. Klassische Taschen anderer Hersteller funktionieren ebenfalls, allerdings sollte man die passende Rack-Version wählen.
Welche Version sollte ich kaufen?
Für maximale Vielseitigkeit empfehlen wir die Version mit Pannier Mounts. Wer ausschließlich leicht und sportlich mit Speedpack oder Rack Bag unterwegs ist, kann Gewicht sparen und zur Non-Pannier-Version greifen.
Ist der Tailfin Journey Rack für Bikepacking geeignet?
Ja. Durch die modulare Bauweise eignet er sich hervorragend für Bikepacking, Gravel-Abenteuer, Alltag und lange Reisen.
Würde ich den Tailfin Journey Rack wieder kaufen?
Ja.
Nach mehreren Monaten Nutzung ist für mich die größte Stärke die Vielseitigkeit. Ich kann morgens zum Einkauf fahren, am Wochenende eine Gravelrunde mit Drybag machen und später mit demselben System eine längere Reise starten.
Mein Fazit nach mehreren Monaten
Nach mehreren Monaten sehe ich den Journey Rack nicht als reinen Bikepacking-Gepäckträger.
Vielmehr ist er ein äußerst vielseitiges Trägersystem für alle, die ihr Fahrrad in ganz unterschiedlichen Situationen nutzen.
Ob tägliches Pendeln, Wocheneinkauf, ein Overnighter, ein Ultra-Rennen oder eine mehrwöchige Radreise – der Journey Rack deckt all diese Bereiche problemlos ab.
Für meinen Mix aus Alltag und Tour würde ich wieder die 22-Liter-Taschen wählen. Für längere Reisen würde ich das Setup zusätzlich mit einer Tailfin Speedbag auf der Oberseite und den kleineren 5-Liter-Taschen ergänzen.
Genau hier zeigt sich die Stärke des Systems: Man kann klein starten und es später je nach Einsatzzweck erweitern.
- Extrem hochwertige Verarbeitung
- Absolut spielfreier Sitz
- Sehr durchdachtes Zubehörsystem
- Schnelle Montage und Demontage
- Hohe Alltagstauglichkeit
- Vielseitige Einsatzmöglichkeiten
- Vollständig modularer Aufbau
Mein einziger wirklicher Kritikpunkt bleibt das etwas umständlichere Ein- und Aushängen der Packtaschen.
Dafür sitzen sie anschließend so fest und klapperfrei am Gepäckträger, wie ich es bisher bei kaum einem anderen System erlebt habe.
Meine Bewertung nach mehreren Monaten Dauereinsatz: 9 von 10 Punkten.

